IT-Infrastruktur — Server, Storage, Virtualisierung
Ihre IT soll unsichtbar arbeiten. Sie soll das ermöglichen, was Sie tun — nicht selbst zum Thema werden. Veraltete Server, volle Speicher, unklare Backups, keine Redundanz: Irgendwann reicht die bestehende Infrastruktur nicht mehr. Ausfälle häufen sich, kritische Daten liegen ungesichert auf einer einzigen Platte, und die Angst vor dem Ernstfall wird größer als der Aufwand, das zu ändern. Wir helfen dabei, diesen Moment nicht zu überreizen.
Was Infrastruktur in der Praxis heißt
Für ein typisches kleines bis mittleres Unternehmen besteht „Infrastruktur” meistens aus:
- einem oder mehreren Servern (physisch oder virtualisiert) für Datei-/Datenbank-Dienste, interne Anwendungen, ggf. ERP
- Zentralem Storage (NAS oder SAN), damit Daten nicht auf 20 verschiedenen Arbeitsplätzen liegen
- Backup-System, das diesen Storage regelmäßig sichert — idealerweise an einen zweiten, physisch getrennten Ort
- USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), damit ein Stromausfall nicht zu Datenverlust führt
- Serverraum oder Rack mit ausreichender Kühlung und Belüftung
Das klingt banal, ist aber in vielen Betrieben entweder nie sauber aufgesetzt worden oder im Laufe der Jahre verwildert.
Was wir konkret machen
Planung & Konzept
Bevor wir Hardware kaufen, klären wir mit Ihnen:
- Wie viele Nutzer, wie viele gleichzeitig aktiv?
- Welche Anwendungen müssen laufen und welche Lasten erzeugen sie?
- Wie lange darf ein Ausfall maximal dauern (Recovery Time Objective)?
- Wie viel Datenverlust wäre im schlimmsten Fall akzeptabel (Recovery Point Objective)?
- Wie sieht das Wachstum der nächsten 3-5 Jahre aus?
Erst danach dimensionieren wir die Hardware. So vermeiden wir sowohl Überdimensionierung (Geldverschwendung) als auch Unterdimensionierung (Ärger in zwei Jahren).
Server & Virtualisierung
Wir setzen auf bewährte Serverhardware (Dell PowerEdge, HPE ProLiant, Supermicro) mit Virtualisierung (Proxmox, Hyper-V, VMware) — das erlaubt es, mehrere virtuelle Maschinen auf einem physischen Host zu betreiben und diese bei Bedarf zu verschieben oder zu sichern. Proxmox ist unser bevorzugter Standard für mittelständische Kunden — Open Source, mächtig und ohne Lizenzfallen.
Storage
Von einfachen NAS-Systemen (Synology, QNAP) für kleinere Betriebe bis zu redundanten RAID-Arrays und zentralen SAN-Lösungen für produzierende Unternehmen. Was zum Betrieb passt, nicht was der Katalog empfiehlt.
Migration mit minimaler Ausfallzeit
Neue Infrastruktur bringt wenig, wenn der Umzug den Betrieb drei Tage lahmlegt. Wir planen Migrationen außerhalb der Arbeitszeiten, testen vor dem Umzug, halten das Altsystem als Rückfalloption bereit und minimieren die Downtime typischerweise auf ein Wochenende oder eine Nacht.
Monitoring
Sobald die Infrastruktur läuft, überwachen wir auf Wunsch Auslastung, Festplatten-Gesundheit (SMART), Speicherplatz, Backup-Status und Temperaturen. Probleme werden oft erkannt, bevor sie Ausfälle verursachen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Ehrlicherweise: Bevor es brennt, nicht danach. Aber die realistischere Antwort ist: dann, wenn Sie anfangen, Workarounds zu bauen („dann speichern wir das vorerst auf dem Laptop von Frau Schmidt”), oder wenn die Hardware älter als 5-7 Jahre ist. Wir kommen auch gern einmal zur ehrlichen Bestandsaufnahme vorbei, ohne Kaufzwang — manchmal ist die alte Infrastruktur besser als ihr Ruf, manchmal hängt sie am seidenen Faden.
Unser Einsatzgebiet
Wir sind regelmäßig in Gütersloh, Bielefeld, Rheda-Wiedenbrück, Verl, Harsewinkel, Rietberg, Halle (Westf.), Paderborn und Detmold im Einsatz — das Kerneinzugsgebiet Ostwestfalen-Lippe erreichen wir unkompliziert von unserem Standort in der Helene-Wessel-Straße in Gütersloh. Auf Anfrage übernehmen wir auch Projekte im Raum Stuttgart.
Häufige Fragen
Cloud oder eigener Server — was ist besser? Das kommt auf den Anwendungsfall an. Kleine Betriebe sind mit einer Kombination aus Microsoft 365 (Cloud) und einem lokalen NAS für sensible Daten oft am besten bedient. Produzierende Betriebe mit eigenen Fachanwendungen (ERP, CAD, Maschinensteuerung) brauchen meist weiterhin lokale Server. Wir entscheiden ehrlich pro Kunde, nicht pro Trend.
Wie lange hält eine neue Infrastruktur? Serverhardware 5-7 Jahre, Storage 5-8 Jahre, USV-Akkus 3-5 Jahre. Wir planen Austauschzeitpunkte von Anfang an mit ein, sodass es keine bösen Überraschungen gibt.
Können wir etappenweise vorgehen? Ja — oft sinnvoll. Erst Storage konsolidieren, dann Backup, dann Server, dann Monitoring. So verteilt sich die Investition und der Aufwand.
Welche Hersteller bevorzugen Sie? Wir sind herstellerunabhängig. Für KMU setzen wir häufig auf Dell oder HPE für Server, Synology für kleinere NAS, QNAP oder TrueNAS für größere Storage-Lösungen, und Proxmox für Virtualisierung.